Wenn alte Platinen zu Charakterköpfen werden
Was einst als technisches Experiment begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einer eigenen skulpturalen Ausdrucksform entwickelt. Aus alten Platinen, Kabeln, Gehäusen und Fundstücken kreiere ich Roboter-Skulpturen, die weit mehr sind als technische Assemblagen: Jedes Stück trägt seine ganz eigene Geschichte, inspiriert von meiner Leidenschaft für Technik, kreativer Neugier und einem feinen Gespür für Charakter. In meinen Arbeiten verbinden sich technische Vergangenheit und künstlerische Vision zu einzigartigen Unikaten mit Persönlichkeit und Ausstrahlung. Newsletter abonnierenZwischen Lötkolben, Fundstücken und Fantasie:
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Was treibt mich an, scheinbar nutzlose Fundstücke in faszinierende Roboter zu verwandeln? Warum bleiben manche meiner Werke reine Skulpturen, während andere verspielte technische Einfälle zeigen? Wenn Sie neugierig sind, wie meine Leidenschaft für Roboter entstand und welchen Weg sie genommen hat, erfahren Sie mehr im Folgenden.
Materialien, Arbeitsweise und Vielfalt
Ich arbeite mit dem, was andere oft achtlos beiseitelegen – ausgediente Platinen, Gefäßdeckel, Kabel, Metallrahmen und Gehäuse, die in ihrem „alten Leben“ einmal technische Dienste taten. In meinen Händen werden all diese Materialien neu komponiert: Nicht alles ist Hochglanz und Perfektion – im Gegenteil, manchmal lebt der Charakter meiner Roboter gerade von Kratzern, Patina oder sichtbarer Gebrauchsspuren. Jeder Roboter entsteht intuitiv, das Design ergibt sich oft erst im Prozess und ist von Experimentierfreude, technischer Neugier und einem Sinn für Humor geprägt.
Roboter – zwischen Kunst und Technik
Ich verfolge dabei einen Ansatz jenseits von Klischees: Bei mir sind Roboter weder die idealisierten Helfer der Zukunft, noch sind sie angsteinflößende Gegenbilder menschlicher Kontrolle. Stattdessen entstehen bei mir zwei Arten von Robotern: Da gibt es zum einen jene, die einfach dastehen, betrachtet werden wollen – Skulpturen, die schön sind, Charakter und Aura haben. Sie können nichts, außer „zu sein“. Zum anderen gibt es bewusst funktionale Roboter – kleine mechanische Freunde mit Kamera, Display, Uhrwerk, oder sie können sich bewegen, blinken oder Geräusche machen. Ihre technischen Fähigkeiten entstehen oft aus der Lust am Experiment und am Spielen, nicht aus dem Streben nach Zweckmäßigkeit oder Nutzen.
Kunst? Ja … aber auf meine Weise
Lange Zeit habe ich meine Roboter nicht als „Kunst“ gesehen: Sie waren Ausdruck von Spaß am Ausprobieren, ein Ausgleich zum Alltag, eine Spielwiese für neue Ideen. Überwältigend war für mich das positive Echo von außen – Besucher:innen, Kund:innen oder Freunde, die in meinen Arbeiten den künstlerischen Wert, die Individualität und oft auch einen humorvollen Blick auf Technik entdeckten.
Sammlerstücke und Verkauf
Einige meiner Roboter sind längst in neue Hände gewandert, als geliebte Sammlerstücke oder überraschende Geschenke für Menschen, die Technik und Unikate gleichermaßen schätzen. Wer mag, kann in meiner Galerie stöbern oder direkt Kontakt aufnehmen, sollte eine Skulptur das eigene Herz erobern. Auf Anfrage setze ich gelegentlich auch spezifische Wünsche oder Ideen um, immer mit dem Anspruch, dass jedes Stück ein Unikat bleibt.
Einblicke und Neuigkeiten: Roboter-Newsletter abonnieren
Im Newsletter gebe ich in unregelmäßigen Abständen Einblicke in meine Arbeit an den Roboter-Skulpturen: Geschichten aus der Werkstatt, kleine Entdeckungen, neue Projekte oder Gedanken rund um Technik und Kreativität. Gelegentlich informiere ich auch über besondere Modelle, Ausstellungen oder Möglichkeiten, einen Roboter zu erwerben. Das Abonnement ist unverbindlich, persönlich und jederzeit kündbar – lassen Sie sich inspirieren und bleiben Sie auf dem Laufenden rund um meine Roboterwelt!
Austausch und Bestellung: Kontakt zu mir
Sie haben Fragen zu einer bestimmten Roboter-Skulptur, denken über eine individuelle Anfertigung nach oder möchten einfach wissen, welche Unikate aktuell verfügbar sind?
Ob Sie einen Roboter kaufen, ein maßgeschneidertes Einzelstück anfragen oder sich einfach austauschen möchten – ich bin offen für Ihre Ideen und freue mich auf Ihre Nachricht!
Ein Kontakt genügt, und vielleicht entsteht daraus Ihr ganz persönlicher Roboter – oder eine inspirierende Unterhaltung über Technik, Kunst und Kreativität.
Impulse und Einblicke: Blogbeiträge zu Kunst, Fotografie, Komposition und mehr
Im Blog teile ich Erfahrungen, Beobachtungen und Ideen aus verschiedenen Bereichen meiner künstlerischen Arbeit – von visueller Kunst und Fotokunst über Komposition bis hin zu interdisziplinären Projekten. Viele meiner Arbeiten entstehen im Dialog zwischen unterschiedlichen Ausdrucksformen: Mal trifft Technik auf Malerei, mal verschränken sich Fotografie, Musik und Skulptur zu neuen Perspektiven.
Die Beiträge verbinden praktische Erkenntnisse mit Einblicken in laufende Prozesse und persönliche Reflexionen. Sie geben Inspiration für experimentelles Arbeiten, zeigen, wie sich Projekte über Genregrenzen hinweg entwickeln, und laden dazu ein, Kunst aus unterschiedlichen Blickwinkeln wahrzunehmen.
Ob Anregungen für eigene Projekte, offene Gedanken zur Zusammenarbeit oder einfach neue Impulse: Hier entsteht ein lebendiger Austausch über das, was Kunst in all ihren Facetten bewegt. Der Blog bleibt dabei bewusst offen – für Fragen, Dialog und alles, was daraus wachsen kann.
Agua – Audiovisuelle serielle Komposition über Wasser, Bewegung und Überwindung
„Agua“ ist eine audiovisuelle Komposition über die Kraft und Vielseitigkeit des Wassers.
Mit eigens aufgenommenen Wasserbildern, elektronischer Musik und Performance erforsche ich, wie Wasser Leerstellen füllt, Hindernisse überwindet und immer in Bewegung bleibt.
„Frieden“ sprach der Engel, „Frieden!“ – Videokunst zur Weihnachtsfeier der HfG Karlsruhe
Videokunst zur Weihnachtsfeier der HfG Karlsruhe:
Teelichter in Tannenbaumform, 9er-Split-Screen, eigens komponierte Musik und ein ironisches Zitat aus „Nicht nur zur Weihnachtszeit“.
Ein Werk über Erwartung, Ritual und die Inszenierung von Frieden.
Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten – Song und Video über Überwachung und Identität
„Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten“ ist mein Song gegen Massendatenspeicherung, TKÜV, Überwachung und die schleichende Aufhebung der Privatsphäre. Das Werk entstand aus der Beobachtung, dass technische Machbarkeit, gepaart mit der Gleichgültigkeit...
Music and Snow for Rabbits: Projektion, Niedlichkeit und Winterlandschaft
„Music and Snow for Rabbits“ ist eine Videosequenz über Hasen in einer verschneiten Winterlandschaft, die Fragen nach Projektion, Niedlichkeit und Wahrnehmung aufwirft.
Das Werk verbindet eigens komponierte Musik mit Videoaufnahmen, in denen Idylle und Bedrohung, Tierethik und menschliche Sichtweisen aufeinandertreffen.
Wie niedlich muss ein Tier sein, um nicht gegessen zu werden? Und wie sehr bestimmen unsere Projektionen, was wir sehen: im Schnee, im Tier, in uns selbst?
QUANTUM MUSIC
QUANTUM MUSIC verbindet Physik, Philosophie und Musik zu Popsongs, die mit Paradoxien und Wahrnehmung spielen. Das Konzertprogramm lädt dazu ein, Unsicherheit, Zufall und Mehrdeutigkeit als kreative Kräfte zu erleben – inspiriert von Quantenmechanik und Heisenbergs Unschärferelation.
Da Mimikry Man: Audiovisuelle Performance über Tarnung und Identität
„Da Mimikry Man“ ist ein Song und Video-Snippet aus meinem audiovisuellen Konzertprogramm.
Die Performance thematisiert das Spiel mit Identität, Tarnung und Maskierung – ein Phänomen, das heute aktueller denn je ist.
Mit elektronischer Musik, Gesang und Videokunst erforsche ich, wie Menschen sich verwandeln, anpassen oder inszenieren, und lade das Publikum ein, über Echtheit und Rolle nachzudenken.
IST DAS WAS IST
IST DAS WAS IST verbindet Musik und die Prinzipien der chinesischen Fünf-Elemente-Lehre. Das Konzertprogramm lädt dazu ein, die Wechselwirkungen zwischen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser zu erleben – und zeigt, wie diese Kreisläufe unsere Wahrnehmung und innere Balance beeinflussen.
Elektronische Musik und Visuals – Promo-Video zur Premiere am 19. November 2009
Das Promo-Video entstand zur Premiere meiner Produktion „Elektronische Musik und Visuals“ am 19. November 2009 in der Marktlücke Karlsruhe.
Die Show vereinte eigens komponierte Songs, selbst produzierte Videosnippets und eine Live-Performance aus Musik, Bild und Tanz.
Als Künstlerin stehe ich für das Prinzip „alles aus einer Hand“ – von der Komposition bis zur Performance und Technik.
Song 4 Paris: Urbaner Rhythmus als audiovisuelle Komposition
„Song 4 Paris“ ist ein audiovisuelles Kunstwerk, das aus eigenen Video- und Tonaufnahmen an typischen Pariser Orten entstanden ist.
Mich faszinierte dabei das gleichmäßige Gehtempo der Passanten, das ich als Rhythmus für Bild und Musik nutzte.
Die Musik besteht ausschließlich aus urbanen Geräuschen, die ich zu einem Soundscape komponiert habe.
Das Werk ist Teil meines Konzert- und Installationsprogramms und macht den Puls der Stadt auf besondere Weise erfahrbar.
Räume sind Erinnerungen vs. Erinnerungen sind Räume: Tanz, Musik und die Verdichtung von Emotion
In meinen Performances und Konzerten verschmelzen Tanz, Musik und Bild zu einer lebendigen Komposition.
Mich fasziniert die Vorstellung, dass Räume Emotionen speichern und Erinnerungen wiederum Räume prägen können.
Durch langsame, wiederholte Bewegungen und elektronische Klänge verdichten sich Ausdruck und Gefühl – der Raum wird zum Speicher und zur Bühne zugleich.










