Videokunst – Schnittstellen von Klang und Bild
Persönliche Erkundungen zwischen akustischen und visuellen Ausdrucksformen. Newsletter abonnierenMein Zugang zur Videokunst folgt einer Neugier für das Zusammenspiel von Musik, Bild und Kontext. In Videoarbeiten beschäftige ich mich mit der Übersetzung von Klang in visuelle Ebenen – und umgekehrt. Mich interessiert, wie Geschichten, Räume oder Prozesse sich entfalten können, wenn bewegtes Bild und Ton sich begegnen. Dabei entstehen Formate, die mal dokumentarisch, mal abstrakt und oft prozessoffen angelegt sind. Von Installation über Bühnenprojekt bis hin zu kurzen Videos für digitale Plattformen – der Kern bleibt für mich der Dialog: mit dem Material, mit beteiligten Menschen, mit verschiedenen Disziplinen.
Einflüsse meiner Arbeit als Musikerin, Vokalistin und Performer spiegeln sich oft in der Videosprache wider. Verschiedene Aufnahme- und Bearbeitungsmethoden, experimentelle Bildgestaltung und Zusammenarbeit mit anderen sind für mich dabei ein wichtiger Bestandteil. Erfahrungen aus bisheriger Projektarbeit, etwa im Rahmen von Ausstellungen, Konzertformaten oder Gemeinschaftsarbeiten, fließen laufend ein und erweitern mein eigenes Arbeitsfeld.
Wer mit mir arbeitet, findet meist einen offenen, zugewandten Prozess: Die Idee wächst im Gespräch, im Austausch, in den kleinen Zwischentönen.
Schwerpunkte:
- Konzeption und Umsetzung von Videoprojekten für Kunst, Bühne oder digitale Formate
- Entwicklung partizipativer und gemeinschaftlicher Arbeitsweisen
- Künstlerische und technische Realisierung (Aufnahme, Schnitt, Ton)
- Zusammenarbeit mit Kolleg:innen aus Musik, Performance, Gestaltung und anderen Bereichen
- Experimentelles Arbeiten zwischen Dokumentation, Inszenierung und Abstraktion
Im Mittelpunkt meiner videokünstlerischen Arbeit steht das Zusammenspiel von Bild und Klang.
Als Komponistin, Sound Designerin, Multiinstrumentalistin und Performance-Künstlerin betrachte ich audiovisuelle Produktionen immer ganzheitlich – von der konzeptionellen Entwicklung bis zur technischen Umsetzung.
Der gesamte kreative und technische Prozess liegt in meiner Hand: Ich übernehme Kameraarbeit, Schnitt und Compositing ebenso wie das Nachbearbeiten mit digitalen Tools wie After Effects. So kann ich ästhetische und klangliche Konzepte präzise miteinander verweben und flexibel auf die Anforderungen jedes Projekts reagieren.
Meine musikalische und szenische Erfahrung fließt dabei unmittelbar in die Gestaltung ein – sei es bei der Entwicklung von Sounddesign, der Integration von Live-Performance-Elementen oder der Umsetzung komplexer Multimedialösungen. Die Kombination aus musikalischer Expertise und technischem Know-how erlaubt es mir, einzigartige audiovisuelle Räume zu gestalten.
Viele meiner Projekte entstehen im Austausch mit Künstler:innen, Veranstalter:innen und Akteur:innen aus verschiedenen Bereichen. Dabei schätze ich den partnerschaftlichen Dialog und das gemeinsame Ausloten neuer Perspektiven. So wächst jedes Projekt aus der Verbindung von fachlicher Präzision, künstlerischer Offenheit und einer klaren, eigenen Handschrift.
Schwerpunkte & Kompetenzen
- Ganzheitlicher Ansatz: Zusammenspiel von Bild und Klang als zentrales Element aller Projekte
- Vielfältige Rollen: Komponistin, Sound Designerin, Multiinstrumentalistin und Performance-Künstlerin
- Eigenverantwortliche Umsetzung:
- Konzeption und Entwicklung audiovisueller Produktionen
- Kameraarbeit, Videoschnitt, Compositing
- Nachbearbeitung mit digitalen Tools (z. B. After Effects)
- Verbindung von Technik & Musik:
- Entwicklung und Realisierung von Sounddesign
- Einbindung von Live-Performance-Elementen
- Umsetzung komplexer Multimedialösungen
- Integration musikalischer und szenischer Erfahrung in audiovisuelle Gestaltung
- Flexible Projektanpassung: Präzise Verknüpfung ästhetischer und klanglicher Konzepte, individuell abgestimmt auf jede Anforderung
- Dialogorientierter Arbeitsstil:
- Zusammenarbeit mit Künstler:innen, Veranstalter:innen und Akteur:innen verschiedenster Bereiche
- Wertschätzung partnerschaftlicher Prozesse und gemeinsamer Perspektiventwicklung
- Verbindung von fachlicher Präzision, künstlerischer Offenheit und einer klaren, eigenen Handschrift in jedem Projekt
Arbeitsweise
- Entwicklung im Dialog: Projekte realisiere ich im engen Austausch mit Auftraggeber:innen und Partner:innen, wobei gemeinsame Reflexion und ein offener Diskurs zentrale Bestandteile meines Prozesses sind.
- Offenheit und Weiterentwicklung: Ich schätze Lernprozesse und bin aufmerksam für neue Impulse oder ungeplante Entdeckungen, die den Verlauf eines Projekts bereichern können.
- Flexible Umsetzung: Unterschiedliche Präsentationsformate und spezifische Anforderungen sehe ich als Chance, meine gestalterischen und technischen Kompetenzen gezielt einzusetzen – ob für Bühne, Ausstellung oder digitale Medien.
- Ausgewogenheit von Struktur und Flexibilität: Durch die Verbindung von sorgfältiger Planung, der Bereitschaft zum Experiment und der Fähigkeit zur Adaption entstehen tragfähige und zugleich innovative Ergebnisse.
- Methodische Vielfalt: Je nach Kontext integriere ich klassische kompositorische und künstlerische Verfahren ebenso wie aktuelle technische Tools und experimentelle Ansätze, sodass jede Produktion eine passende, individuelle Form findet.
Newsletter
Gerne gebe ich Einblicke in meine aktuellen Video- und Klangprojekte – ganz ungefiltert und nah am Entstehungsprozess. Im Newsletter erzähle ich von laufenden Arbeiten, besonderen Momenten im Studio oder unterwegs, und lade zu Veranstaltungen oder offenen Arbeitsphasen ein. Die Nachrichten erscheinen unregelmäßig, Sie können sich jederzeit an- oder abmelden.
Kontakt
Ich freue mich immer über Austausch – ob zu geplanten Projekten, neuen Ideen oder einfach einem ersten unverbindlichen Gespräch. Wenn Sie Lust auf Zusammenarbeit rund um Videokunst, Musik und Klang oder gemeinsame Reflexionen haben, melden Sie sich gerne. Manchmal ist es ein konkretes Vorhaben, manchmal wächst daraus erst ein Impuls. Jede Nachricht ist willkommen.
Neue ästhetische Verknüpfungen zwischen Klang, Bild und Szene zu entdecken, ist ein beständiger Antrieb meiner künstlerischen Arbeit.
Dabei reizt mich besonders, gewohnte Seh- und Hörmuster aufzulösen, eigene Ausdrucksformen weiterzuentwickeln und bestehende Strukturen kreativ zu hinterfragen.
In meiner Arbeit mit Klang und Bild entstehen immer wieder neue Fragen, manchmal Brüche, häufig unerwartete Verbindungen. Die Offenheit, mit der sich Videokunst zwischen Disziplinen bewegt, ist für mich Antrieb und Herausforderung zugleich: Was erzählt ein Ton, wenn er sichtbar wird? Wann beginnt ein Bild zu tönen?
Ich empfinde es als Bereicherung, diese Fragen im gemeinsamen Prozess zu erkunden – mit Kolleg:innen, mit Veranstaltern, mit einem Publikum. So entstehen Arbeiten, die oft nicht auf schnelle Antworten abzielen, sondern auf das gemeinsame Suchen nach neuen Erfahrungen.
Einige Beiträge auf dieser Seite geben Einblick in meine Praxis: Sie zeigen einzelne Schritte, Herangehensweisen und Momentaufnahmen aus dem Arbeitsalltag. Wer Lust hat, ist eingeladen, darin zu stöbern.
Morphing: Ein Videoclip für Vielfalt und gegen Rassismus
„Morphing“ ist ein Videoclip, in dem Gesichter von Karlsruher Bürger:innen unterschiedlicher Herkunft mittels Morphing-Technik ineinander übergehen.
Das Werk macht sichtbar, wie schnell wir auf äußere Merkmale reagieren – und lädt ein, über Vielfalt, Vorurteile und Rassismus nachzudenken.
Spring: Audiovisuelle Komposition über Wachstum und Klang
„Spring“ ist eine audiovisuelle Komposition, in der das Wachstum von Keimlingen in Musik übersetzt wird.
Jede Bewegung der Pflanzen – Winden, Drehen, Strecken – wird zum Klang und verbindet Natur, Video und elektronische Komposition zu einem einzigartigen Erlebnis von Aufbruch und Lebendigkeit.
Agua – Audiovisuelle serielle Komposition über Wasser, Bewegung und Überwindung
„Agua“ ist eine audiovisuelle Komposition über die Kraft und Vielseitigkeit des Wassers.
Mit eigens aufgenommenen Wasserbildern, elektronischer Musik und Performance erforsche ich, wie Wasser Leerstellen füllt, Hindernisse überwindet und immer in Bewegung bleibt.
„Frieden“ sprach der Engel, „Frieden!“ – Videokunst zur Weihnachtsfeier der HfG Karlsruhe
Videokunst zur Weihnachtsfeier der HfG Karlsruhe:
Teelichter in Tannenbaumform, 9er-Split-Screen, eigens komponierte Musik und ein ironisches Zitat aus „Nicht nur zur Weihnachtszeit“.
Ein Werk über Erwartung, Ritual und die Inszenierung von Frieden.
Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten – Song und Video über Überwachung und Identität
„Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten“ ist mein Song gegen Massendatenspeicherung, TKÜV, Überwachung und die schleichende Aufhebung der Privatsphäre. Das Werk entstand aus der Beobachtung, dass technische Machbarkeit, gepaart mit der Gleichgültigkeit...
Music and Snow for Rabbits: Projektion, Niedlichkeit und Winterlandschaft
„Music and Snow for Rabbits“ ist eine Videosequenz über Hasen in einer verschneiten Winterlandschaft, die Fragen nach Projektion, Niedlichkeit und Wahrnehmung aufwirft.
Das Werk verbindet eigens komponierte Musik mit Videoaufnahmen, in denen Idylle und Bedrohung, Tierethik und menschliche Sichtweisen aufeinandertreffen.
Wie niedlich muss ein Tier sein, um nicht gegessen zu werden? Und wie sehr bestimmen unsere Projektionen, was wir sehen: im Schnee, im Tier, in uns selbst?
EUNIQUE 2010: Kunst, Design und Handwerk
Mein Messefilm über die. EUNIQUE 2010 in Karlsruhe:
Kunstvolle Oberflächen, innovative Werkstoffe, Design, Mode und die Preisverleihung für Textilkunst –
vielfältige Impressionen von über 400 Ausstellern.
QUANTUM MUSIC
QUANTUM MUSIC verbindet Physik, Philosophie und Musik zu Popsongs, die mit Paradoxien und Wahrnehmung spielen. Das Konzertprogramm lädt dazu ein, Unsicherheit, Zufall und Mehrdeutigkeit als kreative Kräfte zu erleben – inspiriert von Quantenmechanik und Heisenbergs Unschärferelation.
Gepflegtes Familienhaus
Ein elegantes und gemütliches Familienhaus mit Innenpool.
Die verschachtelte Architektur sorgt für spannende Perspektiven und eine besondere Wohnatmosphäre.
Da Mimikry Man: Audiovisuelle Performance über Tarnung und Identität
„Da Mimikry Man“ ist ein Song und Video-Snippet aus meinem audiovisuellen Konzertprogramm.
Die Performance thematisiert das Spiel mit Identität, Tarnung und Maskierung – ein Phänomen, das heute aktueller denn je ist.
Mit elektronischer Musik, Gesang und Videokunst erforsche ich, wie Menschen sich verwandeln, anpassen oder inszenieren, und lade das Publikum ein, über Echtheit und Rolle nachzudenken.










