7 Sachen Audiovisuelle Performance und Ausstellung zu Armut und Teilhabe
7 Sachen ist eine künstlerische Performance und Ausstellung, die sich mit Armut, Ausgrenzung und gesellschaftlicher Teilhabe auseinandersetzt. Ausgangspunkt ist der sprichwörtliche „Warenkorb“: das, was Menschen im Alltag besitzen, brauchen oder sich leisten können sollten. Im Zentrum stehen echte Geschichten, persönliche Erfahrungen und die Frage: Was bleibt, wenn man nur noch das Nötigste hat? Was ist das Nötigste?
Für das Format wurden verschiedene Warenkörbe zusammengestellt: Ein offizieller, statistisch ermittelter Warenkorb und weitere, die die Lebensrealität von Alleinerziehenden, Hartz-IV-Empfänger:innen, Tafel-Nutzer:innen und anderen Betroffenen abbilden. Dazu entstand ein Manifest, das die Stimmen von Armutserfahrenen hörbar macht.
Die Performance kombiniert eigens komponierte Musik, Live-Elektronik, Stadt- und Alltagsgeräusche, Video und die Lesung des Manifests zu einer eindringlichen Klang- und Bildcollage. Ergänzt wird das Format durch eine Ausstellung mit Porträts von Obdachlosen im Stil kämpferischer Pop-Art: sichtbar, würdevoll, kämpferisch
Aus dem Manifest 7 Sachen:
Ich bin arm, weil ich mir keine neue Waschmaschine leisten kann.
Ich bin arm, weil ich mir keine Geschenke für meine Kinder leisten kann.
Ich bin arm, weil ich schon am Anfang jeden Monats zur Tafel muss.
Ich bin arm, weil ich seit Monaten keinen Kühlschrank mehr habe.
Ich bin arm, weil ich keine Freunde mehr habe.
7 Sachen ist als Performance, Ausstellung oder Workshop individuell buchbar für Veranstaltungen, Bildung, soziale Einrichtungen, Festivals und mehr. Das Format kann an verschiedene Räume und Zielgruppen angepasst werden.
Konzept, Musik, Video, Manifest, Ausstellung:Isis Chi Gambatté
Buchung: Anfragen für Performance, Ausstellung oder Workshop sind jederzeit willkommen.
Weitere buchbare Formate:


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