EISENROT
2001-2004 Premiere in der Christuskirche in Hamburg
EISENROT – Klang, Farbe und Performance im Dialog
Zwischen 2001 und 2004 entstand in enger Zusammenarbeit mit Heinz-Erich Gödecke – Multiinstrumentalist, Komponist, Maler und Performance-Künstler – eine Reihe experimenteller Projekte unter dem Titel EISENROT. Unsere gemeinsame Arbeit verband Musik, Bildende Kunst und Performance zu einer vielschichtigen, atmosphärisch dichten Erlebniswelt, in der die Grenzen zwischen den Disziplinen bewusst verwischt wurden.
Orte und Resonanz
Die verschiedenen EISENROT-Programme wurden an außergewöhnlichen und oft kontrastreichen Orten präsentiert: In der ehrwürdigen Christuskirche in Hamburg, bei den interkulturellen Deutsch-Chinesischen Tagen in der Handwerkskammer Hamburg, aber auch in Clubs und alternativen Veranstaltungsorten in ganz Norddeutschland. Jede Aufführung war ein Unikat – geprägt von der besonderen Atmosphäre des Ortes, der Improvisation und dem unmittelbaren Dialog mit dem Publikum.
Künstlerische Begegnung und Offenheit
Im Zentrum von EISENROT stand der künstlerische Austausch: Musik und Klänge trafen auf Farbe, Bewegung und Raum. Malerische Aktionen wurden live mit Musik verwoben, elektronische und akustische Klänge verbanden sich mit spontanen Performance-Elementen. Die Stücke reichten von meditativen Klanglandschaften bis zu expressiven, fast rituellen Aktionen. Das gemeinsame Ziel: immer neue Ausdrucksformen zu finden und die Grenzen des Gewohnten zu überschreiten.
Spuren und Wirkung
EISENROT war für mich eine künstlerische Laborphase, die viele Spuren hinterlassen hat – auch in späteren Projekten. Die Offenheit, das Experimentieren mit Raum, Zeit, Klang und Bild, das bewusste Spiel mit Erwartung und Überraschung: All das prägt meine Arbeit bis heute.
Mein besonderer Dank gilt Güte Gnu für die freundliche Unterstützung und Ermöglichung dieser Projekte.





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