Der Dokumentarfilm „Heimisch werden in“ porträtiert einen Mann, der in der DDR geboren wurde, ausgebürgert wurde und in Westdeutschland ein neues Leben beginnen musste.
Seine Geschichte steht exemplarisch für viele Menschen, die sich in Deutschland integrieren wollen oder müssen – und dabei auf zahlreiche Vorurteile, Widerstände und Anfeindungen stoßen.
Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen von Diskriminierung wegen Herkunft, Sprache (Akzent) und charakterlichen Eigenschaften wie Zuverlässigkeit, Hilfsbereitschaft und Kollegialität – Werte, die ihn in seinem neuen Umfeld auffällig machten.
Der Film zeigt, dass Integration selbst für Menschen aus der ehemaligen DDR kein einfacher Prozess ist, sondern bestimmten Schritten und Abläufen folgt.
„Heimisch werden in“ bietet viel Stoff für Diskussionen und mehr Verständnis für alle, die sich in Deutschland einleben und angenommen werden wollen.
Der Film entstand im Rahmen einer mehrteiligen Reihe zum Thema Integration (Teil 1: „Deutschland? Deutschland!“ feierte 2017 im Rahmen der Karlsruher Wochen gegen Rassismus Premiere).
Mein Dank gilt dem Kulturbüro der Stadt Karlsruhe für die Unterstützung.
Premiere: 13. Dezember 2019, Landesmedienzentrum Karlsruhe
Regie, Konzept, Schnitt: Isis Chi Gambatté
Weitere Clips und Filme aus meinen Projekten zu Integration und gesellschaftlicher Vielfalt:
- 2013: Morphing – Ein Videoclip für Vielfalt und gegen Rassismus
- 2014: Vorurteile? Vorurteile!
- 2015: Rassismus macht einsam
- 2016: Fremd – Videoclip gegen Rassismus und für Offenheit
- 2017: Das Ding beim Namen nennen – Ein Videoclip über Sprachlosigkeit und Rassismus
- 2017: Deutschland? Deutschland! – Dokumentarfilm über junge Geflüchtete
Vielen Dank! ![]()


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